Sonntag, 13. Februar 2011

Es ist schön, Freunde zu haben

Tasmanien heißt für uns nicht nur Overland Track, sondern auch der Besuch von Freunden in Hobart, der Hauptstadt Tasmaniens.
Hobart liegt im Süden der Insel an der Mündung des Derwent Rivers und ist eine alte und neue Hafenstadt.

Das Salamankaviertel im Hafenbereich wurde liebevoll restauriert.


Ein stilvolles Café im Battery Point


Der Blick vom Mount Nelson, der historischen Signalstation über dem Derwent River.


Von hier aus wurden im 19. Jhdt. Nachrichten mit verschiedenen Flaggen
weitergeleitet.


Inge und Ian zeigen uns viele interessante Punkte der Insel. Inge, Liselottes Cousine ist bereits mit 9 Jahren mit ihrer Familie nach Australien ausgewandert. Wir kennen sie durch ihre Besuche in Saalfelden. Was bestaunen wir 3 da wohl?


Es ist das Öffnen einer Drehbrücke.


"Australias Premier Convict Site" ist Port Arthur, das 1833 als Bestrafungsanstalt für Wiederholungstäter eingerichtet wurde.


Trotz neuer Wege in der Behandlung von Gefangenen landeten viele in der Einzelhaft.


Zur Anlage gehört natürlich auch eine Kirche, die aber nie ganz fertiggestellt wurde.


Eindrucksvoll ist die Küste an der SO - Spitze Tasmaniens.


Einzelne Abschnitte des Tasman National Park erhielten besondere Namen: The Tasmanian Arch.


Oder auch The Tessellated Pavement


Einige Bauwerke, wie diese Steinbrücke in Ross, zeugen noch von der Bautätigkeit der ersten Kolonisten.


Aber auch moderne Wasserkraftwerke wurden von Einwanderern im 20. Jhdt. errichtet.


Inges und Ians Tochter Monica hat gerade die kleine Maddison zur Welt gebracht.


Am letzten Abend genießen wir ein köstliches Dinner mit der ganzen Familie Scott.


Krönender Abschluss des Dinners und unserer Zeit in Tasmanien ist diese wunderbare Pawlowtorte.


Thanks a lot for the beautiful time we had in Tasmania, Inge and Ian!




















Freitag, 11. Februar 2011

Schnee, Regen und Sonnenschein Overland

Etwas Schneefall, Regen und ein bisschen Sonne begleiten uns am 6-tägigen Overland Track im Nationalpark Cradle Mountains in Tasmanien.


Der Track führt auf gut ausgebauten, manchmal mit Stegen und Treppen versehenen Wegen über 65 km im Herzen der Insel von Norden nach Süden.

Die Berge sind maximal 1600 m hoch und bestehen großteils aus Dolorit, einem Erstarrungsgestein, das vor 180 Mill. Jahren an die Erdoberfläche gedrückt wurde. Sie blieben auch während der Eiszeiten als Nunataker von den Gletschern unbedeckt.


Die Oberfläche wurde jedoch glazial stark geformt, sodass Trogtäler, abgerundete Formen, Seen und Moore übrig geblieben sind.


Uch! Dieser Block ist gar schwer zu verschieben.


Durch das harte Gestein haben sich in den Cradle Mountains mehrere Wasserfälle gebildet.


Die Vegetation ist sehr abwechslungsreich: Gräser, Bodenblüher, Büsche, Bäume.


Mikadospiel?


Durch die hohe Feuchtigkeit und die Ursprünglichkeit sind umgestürzte Bäume zumeist mit sattgrünen Moosen bewachsen.


Der kalttemperierte Regenwald mit den palmenartigen Pandanis ist ein Relikt aus jener Zeit als Australien zum Superkontinent Godwana gehörte.


Phänomenale Blütenpracht!


Leuchtende Baumschwämme


Herrlich, wenn die Sonne einen wärmt.


Wir wandern täglich 4 - 5 Stunden durch unberührte Natur.


Auch ein Gatschweg gehört manchmal dazu.


Wir nächtigen in einfachen Selbstversorgerhütten und müssen daher Essen für 6 Tage mitschleppen.


In der alten Wasserfallhütte sind wir fast alleine.


Die Pelion Hut hingegen kann bis zu 60 Personen fassen. Wir sind allerdings nie mehr als 20.


Lustig ist es, wenn alle mit einem Gas- oder Spirituskocher ihre Fertignahrung zubereiten.


Die gemütlichste Hütte ist die Kia Ora, auch wenn durch das Aufhängen der nassen Kleider
die Luftfeuchtigkeit zu Nebel wird.


Tags darauf hoffen wir auf ein paar Sonnenstrahlen.


Der Overland Track ermöglicht auch etliche Sidewalks wie hier zum Lake Will. Die zahlreichen Stege wurden angelegt um die Moore zu schuetzen.


Wieder ein Sidewalk, diesmal zu einem Wasserfall.


Wirklich Schönwetter haben wir erst am letzten Tag.


Hallo Fährmann, bitte melden!



Für die Überfahrt am 16 km langen Lake St. Claire, war es nämlich notwendig, sich von der letzten Hütte aus anzumelden.



Geschafft!


Dienstag, 1. Februar 2011

Halbzeit is

Wir haben die erste Halbzeit bestens überstanden. Am 1. August 2010 begann unsere Weltreise in Wien und der asiatische, bald aber auch der australische Kontinent liegen hinter uns.


Heute am 1. Februar 2011 sind wir wieder in Sydney angelangt und warten auf unseren Weiterflug nach Tasmanien. Dort haben wir vor den Overlandtrack im Nationalpark Cradle Mountains zu gehen und dann nach Sydney zurück zu kehren.

Gestern ist unsere Haustauschfamilie aus Europa heimgekehrt und wir konnten einen gemuetlichen Abend mit ihnen verbringen. Wir feierten gemeinsam ihre Rueckkehr und unsere Halbzeit.



Herrlich war heute der Anflug auf Sydney.