Sonntag, 24. Oktober 2010

Am Tag der Beerdigung



Am Tag der Beerdigung, Samstag, den 23.10.2010 besuchen wir das Wat Phnom und die Silberpagode. Unsere Gedanken und Gefühle sind bei unseren Lieben zu Hause.








Freitag, 22. Oktober 2010

Gedenken an meine Mutter

Meine Mutter, Emma Salzmann, geborene Haselmaier ist am 21. Oktober 2010 im 88. Lebensjahr im Seniorenhaus Farmach in Saalfelden verstorben.
Leider konnten wir die letzten Lebenstage nicht mit ihr verbringen, aber in einem Telefonat am 20. Oktober haben wir uns von ihr noch verabschieden können.
Sie war eine liebevolle Mutter und Oma.




Donnerstag, 21. Oktober 2010

Mekongdelta aus dem Bilderbuch

In der quirligen Millionenstadt Saigon besichtigen wir nur den Unabhängigkeitspalast und das War Remnance Museum, das den Vietnamkrieg und seine Folgen drastisch in Bildern beleuchtet. Dieses Museum rüttelt auf und schockiert. Wir wollen euch aber lieber in das Mekongdelta entführen, wo wir
3 wunderschöne Tage verbringen. Gar 9 solch breite Mündungsarme hat der Mekong.


Eine der tausenden alten Monkeybridges


Einfacher Fischfang in einem Kanal



Tausende Kanäle durchziehen das Delta.














Touristen wie wir














Bugfigur im Schneidersitz






Unsere schmucken Helme bei der Fahrt mit dem Motorbike durch das Delta.







Vietnamesische Pädak-Studentin.








Reisfelder soweit das Auge reicht









Saatpflanzengewinnung










Mühsames Einsetzen in Wasserbeete...











....Pflanze für Pflanze












Endlich reif !












Er muss aber auch noch getrocknet werden.











Der hat es leicht in der tropischen Hitze!











Tropischer Obstgarten












Die Hauptfrucht ist die Kokosnuss.











Ein weiteres Standbein der Deltabewohner ist der Fischfang.










Eine Aquafarm mit Wasserumwälzung











für Krabben











Auch schwimmende Märkte sind noch häufig anzutreffen.










Aus den Booten werden jeden Morgen Obst und Gemüse direkt vermarktet.










Der typische Hosenanzug der Vietnamesinnen










Das Frühstück bestellen wir auf diesem Boot.










Mit gigantischen Kabelbrücken kehrt die Moderne in das Delta ein.

























Freitag, 15. Oktober 2010

Von Königen und Kaufleuten

Vietnam lässt sich leicht von Norden nach Süden mit der Eisenbahn bereisen. Wir legen die ca. 2000 km lange Strecke Hanoi - Saigon (Ho Chi Minh City) in 2 Etappen zurück und lernen dabei die alte Königsstadt Hue und die alte Handelsstadt Hoi An kennen. Königsstadt deshalb, weil die Nguyenherrscher 1802 ihre Hauptstadt von Hanoi nach Hue verlegten und königliche Bauten errichten ließen. Hue blieb bis 1945 Hauptstadt, obwohl die Könige in der Kolonialzeit nicht viel zu sagen hatten. Von den Palastanlagen inmitten der riesigen Zitadelle sind aber nur mehr dieses Noontor, das Empfangsgebäude des Königs und die Hallen der Mandarins gut erhalten geblieben.

Die "Verbotene purpurne Stadt" íst jedoch fast vollständig durch Taifune und Kriege zerstört worden. Hier befanden sich die Privatgemächer des Königs, seiner Frauen, Konkubinen und Eunuchen.



Durch die Erklärung zum UNESCO Weltkulturerbe flossen internationale Gelder. So ist es möglich die Verbotene Stadt schrittweise wieder aufzubauen.



In so einer "königlichen" Stadt dinieren auch wir "königlich" im Hotel Imperial und genießen anschließend die prächtige Aussicht von der Panoramabar auf die nächtliche Stadt.




In der Pianobar horchen wir einer 6-köpfigen Band zu und tanzen gar einen Wiener Walzer. Eine Hörprobe der Band findet sich im Anhang des Posts.





Morgens radeln wir zur Tien Mu Pagode am Parfumfluss und bewundern ihre harmonische Architektur. Weniger harmonisch verlief hier die Geschichte, stammte doch der Mönch Thich Quang Tuk, der sich 1963 in Saigon aus Protest gegen die nationalistische Regierung Dien öffentlich verbrannte, von hier. Auch gingen Proteste in den 80er Jahren von hier aus, diesmal gegen das kommunistische Regime.






Ein weiterer Ausflug führt uns zu einem der zahlreichen Königsgräber aus der Nguyendynastie. König Tu Duc regierte von 1848- 83. Da aber zu dieser Zeit bereits die Franzosen das Sagen hatten, baute er sich einen Sommersitz, wo er sich den schönen Künsten und seinen 100 Konkubinen widmete.



Unmittelbar daneben errichtete er seine Grabstätte, welche von Elefanten bewacht wird.








Auch "Mandarinen", welche zu Lebzeiten des Königs Vasallen waren, ließ er aufstellen.









Sein monumentales Grabmal steht allerdings leer und die 200 Totengräber, die ihn geheim an unbekannter Stelle beisetzen mussten, wurden allesamt enthauptet- makabere feudale Zeiten.










Unweit von Hue liegt die Kleinstadt Hoi An - vom 16. bis 18. Jhdt. eine bedeutende Handelsstadt. Die Kaufleute waren aus aller Herren Länder: Chinesen, Japaner, Holländer, Spanier.....







Heute ist daraus ein beliebter Touristenort geworden. Aus den ehemaligen Handelshäusern entstanden moderne Geschäfte und Restaurants. Auch hier half die UNESCO die Altstadt stilvoll zu renovieren.











Wurden hier früher Seide, Tee, Stoßzähne, Gewürze und andere Kolonialwaren von Männern gehandelt, so warten heute Kauffrauen auf Kundschaft.







Heute sind es Touristen aus aller Herren- und Frauen Länder, die hier die vietnamesische Küche genießen.









Die Japanische Brücke mit einem Tempel in der Mitte wurde zum Wahrzeichen von Hoi An.









Chinesische Händler, die mit dem NO-Passat an Vietnams Küsten kamen, mussten hier mehrere Monate àuf den SW-Passat zur Querung des Chinesischen Meeres warten.






So errichteten sie prächtig ausgestattete Versammlungshallen als Treffpunkte und Gebetsstätten.









Auch wir verhandeln auf einem der großen Steintische in der Versammlungshalle der Kantonesen.









Die Kinder hier haben auch Ahnen in China, Japan oder den Philippinen. Mit dem Optimismus den sie ausstrahlen werden sie die Zukunft Vietnams meistern.












Montag, 11. Oktober 2010

Halong Bay - ein Naturwunder par excellence

Von Hanoi aus unternehmen wir einen 3 - tägigen Ausflug in die 160 km entfernt, im chinesischen Meer liegende Halong Bucht. 2000 bewachsene Kalkfelsinseln ragen bis zu 200m aus dem flachen Meer. Sie entstanden allesamt im Laufe von 500 Mill. Jahren durch Ablagerungen, Hebungen und Senkungen des Meeresspiegels, Klimaänderungen und wechselnden Erosionsabläufen.
Wir tauchen in dieses Naturjuwel auf einer Dschunke zusammen mit 10 anderen Passagieren ein. Während unser Boot die Inselwelt durchstreift oder nachts darin ankert, lassen wir uns das gute Essen schmecken, schlafen in einer hübschen Kabine, springen zum Schwimmen von Deck, besuchen eine Tropfsteinhöhle, paddeln durch Felsentore und genießen die Gesellschaft der Mitreisenden aus verschiedenen Erdteilen.
Die zweite Nacht verbringen wir auf einer größeren Insel, deren Bewohner von Fischfang und Tourismus leben. Vormittags steigen wir im Nationalpark von Cat Ba Island durch den Regenwald zu einer Aussichtswarte empor. So bleiben ERSTMALS auf dieser Reise gerade einmal 2 STUNDEN Strandidylle bis die Sonne untergeht!
Doch lasst euch nun bezaubern von der Schönheit dieses Stückchens unserer Erde: