Mittwoch, 18. August 2010

Passtrekking im 80 -Schritt-Tempo





















Unsere bislang längste und anstrengendste Bergtour unternehmen wir auf den 4400 m hohen Ranka La (= Pass).
Der Weg führt über die steile Flanke der gegenüberliegenden Talseite und so müssen wir zuerst 200 Höhenmeter zum tiefeingeschnittenen Fluss und erst danach mühen wir uns die 1200 Höhenmeter zum Pass empor.















Wir nennen es die 80- Schritte- Tour. Nach 7 Stunden Anstieg begrüßen uns am Sattel hunderte Gebetsfahnen und ein kleiner Tempel.







Dienstag, 17. August 2010

Die glitschige Passtraße nach Kylong

Obwohl für uns klar war, dass wir nicht nach Leh fahren würden, (verheerende Schlammlawine durch Wolkenbruch, sowie Zerstörung der einzigen Zufahrtsstraße über 7 km) entschlossen wir uns über den ersten hohen Himalayapass (3975m) nach Kylong weiter zu fahren.
In Monsunzeiten muss der Pass oft tagelang wegen der schlechten Straßenverhältnisse gesperrt werden. Aber wir haben Glück und vertrauen dem Buschauffeur.

Jetzt wissen wir, warum der in Bau befindliche Rothangtunnel für die Bevölkerung eine ersehnte Errungenschaft ist. Ist der Pass doch 8 Monate im Jahr gesperrt. Der Tunnel wird in 7 Jahren Bauzeit von der STRABAG errichtet.


Kylong im 3400m an einem steilen Abhang gelegen ist ein geschäftiges Städtchen mit etwas Fremdenverkehr. So quartieren wir uns hier für ein paar Tage ein und unternehmen Wanderungen zu tibetischen Klöstern und besuchen eine Schule. Die Geschäfte und Marktstände der Mall bieten fast alles, nur Internet und Telefon sind häufig unterbrochen.














Eine herzliche Freundschaft schließen wir mit Dhawal, einem 31 jährigen Inder, der sein Masterstudium in London absolviert hat und nun mit uns das Himalayagebiet erkundet. Von ihm erfahren wir Geschichtliches, Wirtschaftliches, Politisches, aber auch Philosophisches über Indien.

Donnerstag, 12. August 2010

Im Zentral-Himalaya kein Internet

Gabi und Feri gehts gut in Kylong im Zentral-Himalaya. Im heutigen Telefongespräch haben sie mir (Rosi) berichtet, dass sie kleinere Wanderungen machen und an Dalai Lamas Teaching Lessons teilnehmen und in ca. 2 Wochen wieder Internet-Zugang haben werden. Auch der Darm hat sich schon dem köstlichen indischen Essen angepasst )

"Begib dich einmal im Jahr an einen Ort, an dem du noch nie gewesen bist."
Weisheit des Dalai Lama

Montag, 9. August 2010

Wasserfall, Hot Springs und mein Lady- suit

Ein tolles Erlebnis war es hinter diesem Wasserfall durchzuschlüpfen. gut, dass wir die Regenmäntel dabeihatten!


Noch immer gibt es kaum Sonne, doch das Wandern macht großen Spaß.

Der Hatimba Tempel ist nicht nur ein Ort des Gebets, sondern ist auch ein Platz für geselliges Beisammensein.




Was sagt ihr zu meiner neuen Kleidung? Man geht ins Stoffgeschäft, trifft die Stoffauswahl- der Schneider wird gerufen und nimmt Maß -und 2 Stunden später kannst du dein Lady-suit mitnehmen. So wird jedes Stück maßgeschneidert und kein Lager in verschiedenen Größen ist notwendig.

Im 40 Grad heißem Wasser einer Schwefelquelle erholen wir uns nach der Wanderung.
















Samstag, 7. August 2010

Sind wohlauf in Manali


Eine 23-stündige Busfahrt führte uns von Delhi nach Manali im südlichen Himalaja gelegen. Auch hier hat der Monsunregen eingesetzt, doch von der Katastrophe im Leh haben wir erst jetzt erfahren. Die einzige politisch sichere Straße von Manali nach Leh ist auch gesperrt. Daher verbringen wir einige Tage mit Wandern in diesem Apfelbaumtal.



Wir treffen auf einige Hip-Hoppers, die hier ein Video drehen,





auf Apfelpflücker, Steinklopfer, Paraglider und viele freundliche Menschen.




Und abends essen wir vorzüglich indisch- doch unser Darm hat sich an diese Kost noch nicht ganz gewöhnt.
















Mittwoch, 4. August 2010

Incredible Delhi

Delhi beeindruckt durch seine Unterschiedlichkeiten. Auf den Straßen ist schrecklich viel Verkehr, Abstand von Fahrzeug zu Fahrzeug stehend 5-10 cm fahrend höchstens 50 cm. Jeder sucht sich eine Lücke fährt kreuz und quer, doch alle sind gleichberechtigt: Autos, Tuk-tuks, Rikschas, Ochsenkarren und Fußgänger.




Neben Hektik und Geschäftigkeit finden Müde trotzdem ein Schlafplätzchen.




Alt-Delhi hat herrliche Denkmäler aus der Zeit der Mogulen- wie hier das Rote Fort aber auch Unmengen von Bazars, teilweise so ärmlich, dass man sich nicht vorstellen kann, dass jemand an diesen paar Schrauben etwas verdienen kann.
Geschaefte machen können sie, die Inder hier und unsere Hauptbeschäftigung ist es "Helfer" abzuwimmeln.
Jeder Helfer meint: Go to this travel agency- which is the only one which won't be cheating you- all the others are criminals. Doch zuletzt entscheiden wir uns selbständig zu bleiben und fahren abends nach Manali- um uns in 2000m Höhe etwas zu akklimatisieren.

Samstag, 31. Juli 2010